
Am Rhein, 2007,
80 x 120
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| Hans Werner Thurmann |
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1950 1970 1970 - 1978 1976 seit 1978 |
geboren in Moers Abitur Studium an der Kunstakademie Düsseldorf (Joseph Beuys) Staatsexamen im Fach Arbeit als Freischaffender Maler |
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Ausstellungen u.a. in: |
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Wien Köln Moers Jever Duisburg Leverkusen Rees |
österreichisches Kulturzentrum Palais Palffy Galerie Inter Art Peschkenhaus Schloß Jever Galerie Lehmbruck Museum Forum Museum Koenraad Bosman |
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Anmerkungen zu meiner Arbeit
Über die Wirkung von Farbe auf Stimmungen Farbe löst Emotionen aus. Diesem Phänomen gehe ich in meiner Malerei nach. Unter Berücksichtigung der vielfältigen Auseinandersetzungen mit den Wirkungsweisen der Farbe möchte ich mich damit weder primär über den Verstand, noch vorwiegend über das Gefühl beschäftigen. Die Naturbeobachtung läßt ein Wechselspiel zwischen Verstand und Gefühl zu. Die Natur kann dabei als ausgleichende Kontrollinstanz dienen. Mit dem Tode Claude Monets wurde diese Form der Beschäftigung mit Farbe endgültig abgebrochen, ohne sich erschöpft zu haben. Eingeschlafen war sie schon um die Jahrhundertwende, als sich die Kunstströmungen in vielleicht zu schneller Folge abwechselten. So blieb Gegenständlichkeit oder gar Landschaft in der Malerei fast bis in unsere Zeit verpönt. Gegen diesen Trend - und dessen war ich mir durchaus bewußt - nahm ich den Faden der Naturbeobachtung mit abgewandeltem Konzept wieder auf. Diese Vorgehensweise ist meines Erachtens auch in unserer Zeit aus kunstgeschichtlicher Sicht gerechtfertigt. Und diese Forderung stelle ich an meine Arbeit. Das wechselnde natürliche Licht ruft in der Natur unerschöpfliche Variationen von Farbklängen hervor, die vielfältige Emotionen auslösen. Diese taste ich ab, meine Palette folgerichtig auf die Spektralfarben reduziert. Dabei versuche ich zunächst, nur aufzunehmen und mich nicht zu früh auf eine Lösung festzulegen - sozusagen als Medium zu fungieren. Im Bild setze ich Farben ein, die ich in der Natur oft in viel geringeren Qualitäten beobachtet oder aufgrund gesteigerter Wahrnehmungsfähigkeit nur empfunden habe. Die emotionale Wirkung dieser von mir gefundenen Umsetzung kann auf Übereinstimmung durch Vergleich mit der entsprechenden Naturerfahrung kontrolliert werden. Um diese emotionale Wirkung in einer möglichst großen Konzentration zu erhalten, reduziere ich davon ablenkende Gegenständlichkeit. Dieses gelingt durch Weglassen von Details, mittels weicher vereinfachter Konturen und fließender Übergänge. Doch die Farbe läßt das Weggelassene in der Phantasie des Betrachters wieder entstehen. Die emotionale Wirkung der Farbe bleibt so voll erhalten.
27.07.2010 http://www.derwesten.de/staedte/moers/Gemaelde-erinnert-an-Pater-Georg-id3293383.html Kloster Gemälde erinnert an Pater Georg Moers, 27.07.2010, Ulrich Ernenputsch
Der Künstler Hans Werner Thurmann aus Moers in seinem Atelier mit dem von ihm gemalten Portrait von Pater Georg vom Kloster Kamp. Foto: Volker Herold Kamp-Lintfort/Moers. Zuwachs gibt es demnächst in der Reihe der Porträts im prächtigen Rokokosaal vom Kloster Kamp. Dort soll auch das gemalte Konterfei von Pater Georg Geisbauer, der (wie berichtet) bald den Kamper Berg verlässt und zur Gemeinschaft der Karmeliter nach Köln zurückkehrt, Platz finden. Eine Spenderin, die aber ungenannt bleiben möchte, stellte Geld bereit für den Malauftrag. Geduldiges Modell Den erhielt der Moerser Künstler Hans Werner Thurmann. Ihm saß der Geistliche gleich drei Mal über mehrere Stunden hinweg Modell. Thurmann: „Er war ein sehr geduldiges Modell und wir beide haben uns sehr gut verstanden.“ Mit Erfolg hatte der Maler angeregt, den Pater in der Kutte des Karmeliters zu porträtieren. Zugleich bemühte sich Hans Werner Thurmann bei der Darstellung, auch das Wesen seines Modells einzufangen. Er zeigt einen nachdenklichen Menschen mit leicht geöffnetem Mund, „weil sich Pater Georg traut, etwas zu sagen“. Auch soll die, wie der Künstler unterstreicht, Darstellung Gelassenheit und die Fähigkeit zum Zuhören zum Ausdruck bringen. Für den Moerser Maler war der Auftrag eine interessante Herausforderung, die ihm aber dennoch viel Freude bereitet hat. „Ich musste gegenständlich malen, konnte aber dennoch locker pinseln.“ Und Pater Georg, der ursprünglich nur per Foto verewigt werden wollte, bescheinigte dem Künstler, dass er sich gut dargestellt fühle. |
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